Ein Festnetzanschluss trotz negativer Schufa – geht das?

Bei praktisch allen Verträgen, die man als Verbraucher eingeht, wird vom Vertragspartner eine Schufa-Auskunft verlangt bzw. im Kleingedruckten festgesetzt, dass eine Schufa-Überprüfung vollzogen werden darf. Das ist bei den meisten Vermietern so, bei Handy-Verträgen, Internet-Anschlüssen und auch beim Festnetz-Telefon der Fall. Ein schlechtes Schufa-Scoring oder ein Eintrag in der Schufa, ist leider schneller möglich, als den meisten Menschen lieb ist. Ein Beispiel: Jemand ist für 3 Monate im Ausland und hat vergessen, eine Handyrechnung zu bezahlen. Eine Mahnung folgt der anderen. Nur der Schuldner bekommt es gar nicht mit, weil er nicht auf seine Post zugreifen kann. Bei seiner Rückkehr muss er feststellen, dass er nun einen Schufa-Eintrag hat. Selbst wenn er die Mahnung nun bezahlt, bleibt der Eintrag bestehen, bis eine bestimmte Frist vergangen ist oder er die Löschung des Eintrags beantragt.

Wer einen Festnetanschluss – ohne Schufa bestellen will, hat verschiedene Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit: Man sucht sich einen Festnetzanbieter, der keine Bonitätsprüfung vornimmt. Das sind nicht viele Anbieter, aber es gibt sie. Die zweite Möglichkeit: Man informiert das Unternehmen, bei dem man einen Festnetzanschluss beantragen möchte, vorab und bittet um einen Festnetanschluss – ohne Schufa. Dabei wird dann trotzdem die Schufa geprüft. Allerdings sind viele Anbieter bereit, gegen eine Kautionszahlung trotzdem einen Telefonanschluss zu gewähren.

Die dritte Möglichkeit: Man erkundigt sich bei der Schufa und lässt die Einträge löschen. Bedingung dafür ist, dass man die Schulden abbezahlt hat. Die vierte Möglichkeit: Der Festnetanschluss – ohne Schufa wird einfach über eine andere Person angemeldet. Dies kann zum Beispiel der Ehepartner sein, der keinen negativen Schufa-Eintrag hat. Das ist die einfachste Methode

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